Brücken

Brücken: technische Meisterwerke, auch in ganz klein


Ein oder mehrere Zähne fehlen? Dann steht Ihnen mit einer Brücke eine bewährte Methode zur Verfügung, die Lücke zu schließen.


 

Fotos: DENTALEXPLORER ZTM Wolfgang Kohlbach

38,5 Kilometer misst die Lake Pontchartrain II Brücke in Lewisburg. Die größte Hängeseilbrücke der Welt, die Akashi Kaikyo Bridge in Japan, hat sogar fast zwei Kilometer Spannweite. Ein gutes Fundament, stabile Brückenpfeiler und ein raffinierter Aufbau kennzeichnen diese Wunderwerke moderner Technik.

Ähnlich raffiniert und durchdacht sind Brücken für Ihren Mund – natürlich um ein Vielfaches kleiner. Auch diese Konstruktionen müssen einiges aushalten, schließlich genießen Sie heißen Kaffee ebenso wie eiskalte Erfrischungen, hohe Belastungen beim Kauen sind ebenso mühelos zu meistern. Und natürlich soll kein Unterschied zu Ihren Zähnen zu sehen sein!

Implantate als Basis möglich
Eine Brücke dient zum Aufbau einer unterbrochenen Zahnreihe und schließt ein oder mehrere Lücken. Sie stabilisiert die Zahnreihe; noch vorhandene Zähne können sich dadurch nicht mehr verschieben. Die Brücke wird über festsitzende Anker an Brückenpfeilern fixiert. Als Brückenpfeiler können benachbarte Zähne oder Implantate dienen. Diese künstlichen Zahnwurzeln bieten den großen Vorteil, dass kein gesunder Zahn für die Befestigung der Brücke beschliffen werden muss. Weitere Informationen zum Einsatz von Implantaten finden Sie hier.

Metallgerüst oder Vollkeramik
Brücken sind meist aus einem Metallgerüst, das der Zahntechniker mit Keramik verblendet. Sie können aber auch dem natürlichen Vorbild perfekt angepasst und aus Hochleistungskeramik hergestellt werden (hier erfahren Sie mehr über die Materialien). Ihr Zahnarzt oder Ihr regionales Dentallabor wird Ihnen die unterschiedlichen Möglichkeiten gerne erläutern!